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6.
Oktober 2006, der Club trifft sich zum ersten Meet`n`More um das
wohl umfangreichste Whiskysortiment einer Gaststätte südlich
der Mainlinie zu inspizieren.
Die Gaststätte
„s’Engele“ ist direkt im Bahnhof Bad Herrenalb
untergebracht.
Bahnhof??
Richtig Bahnhof, also genau jenes Terrain in dem sich unser
Speaker und „Eisenbahner“ Manfred Bucher so
hervorragend zurechtfindet.
Diese Tatsache und vor allen
Dingen das in jedem vorhandene Bewußtsein zum Thema „Alkohol
und Strassenverkehr“ waren Grund genug, als Verkehrsmittel
für diesen Abend die AVG zu wählen. Eine kurzweiligen
Fahrt und eine verkehrstechnisch bedingte „Ehrenrunde“,
das Bahnhofsgebäude liegt in der Wendeschleife, brachte uns
zum Objekt der Begierde, der Gaststätte „s’Engele’
und zum Wirt Michael Ihle. Die Gaststätte ist in jenem
Stil eingerichtet, der einen Whiskyfreund sofort Witterung
aufnehmen lässt. Das Auge schweift über an der Wand
befestigte Vitrinen durch den Raum, um an der Theke den Versuch zu
starten, aus der Vielfalt der vorhandenen Flaschen vielleicht
einen Exoten oder den heimlichen Favoriten zu orten. Einfacher
geht´s natürlich mit der Karte. Donnerwetter, die
Auswahl kann sich wirklich sehen lassen. Nicht nur die klassischen
Gebiete wie Schottland, Irland und die USA werden aufgeführt,
sondern auch Länder wie Indien und Japan und andere Exoten
sind auf der Karte vorhanden. Die anschließend getätigten
Bestellungen zeigten, daß sich hier eine wahre Fundgrube
präsentiert. Auch wenn nicht alle Whiskys vorhanden waren,
die Auswahl ist beeindruckend und jeder konnte seinen Geschmack
und seine Whiskyfantasie zufriedenstellen. Es wurde natürlich
auch mit dem Wirt gefachsimpelt und dies so intensiv, daß
entsprechende Literatur zu Hilfe genommen wurde.
Ein
zufälliger Blick durch ein Fenster auf eine gerade in den
Bahnhof einfahrende Strassenbahn signalisierte, hoppla, letzte
Bahn (leider), zahlen und ab ins öffentliche Verkehrsmittel.
Eine kurze Absprache zwischen Manfred und dem Zugfürer
entspannte die Situation. Wir konnten in Ruhe die Rückfahrt
zum Bahnhof Busenbach antreten. Auch hier zeigte sich wieder, daß
der Titel Speaker unserem Manfred auf den Leib geschneidert ist.
Es war an diesem Abend wohl das Erste und einzige Mal, daß
der Shuttlebus zwischen Busenbach und Reichenbach direkt vor der
Linde stoppte. Der Rest des Abends bleibt wohl noch einige
Zeit in den Köpfen der Beteiligten haften. Es wurde deutlich,
daß Bäcker durchaus über eine nächtliche
Abwechslung erfreut sind und einige Frauen aus Spielberg mit einer
ganz besonderen Geduld (und Güte?) ausgestattet sind.
Die
Heimfahrt und das samstägliche Frühstück waren so
gesichert.
Das November Meet’n’More wird
zugunsten des Tastings gestrichen und im Dezember geht’s
dann nach Frankfurt.
Slainthe!
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